Mikaela Shiffrin zeigt, wie man Werbung richtig markiert

Der Catherine Hummels Fall, und andere Urteile zeigen wie schwierig sich die Sache mit der Werbekennzeichnung für Influencer gestaltet. Es ist nicht so einfach Business und Pleasure auf einem Account zu trennen. In der Sportwelt gelingt diese Gratwanderung hingegen besser. Wie gut das funktionieren kann, zeigt ein Beispiel im Damen Skisport.

Es geht um die erfolgreichste Skifahrerin im Weltcup. Mikaela Shiffrins Vermögen wird auf 5 Millionen Dollar geschätzt. Da ist noch viel Luft nach oben, denn ihre derzeitigen Werbedeals bringen ihr ca. 3 Millionen pro Jahr ein. So prognostiziert das Forbes Magazine der 22-Jährigen einen Ausbau auf 30 bis 50 Millionen im weiteren Verlauf ihrer Karriere. Bei ihren Sponsoren kann sie vor allem durch ihren erfolgreichen Social Media Auftritt punkten. Ihr Instagram Account zählt über 600 000 Follower.

Mikaelas Instagram mit über 600 000 Abonnenten
Screenshot: https://www.instagram.com/mikaelashiffrin/?hl=de

Mikaelas Account ist sehr aktiv. Sie gibt regelmäßig Einblicke in ihre Skifahrer-Dasein. Unter den Beiträgen sind auch Bezahlte Inhalte zu finden. Diese sind eindeutig als „Bezahlte Partneschaft mit…“ markiert. Eine neue Funktion in Instagram um diese Meldung über dem Beitrag aufscheinen zu lassen. So schafft sie es, den Richtlinien entsprechend, bezahlte Posts von privaten Posts sichtbar zu trennen. In den folgenden Beispielen sind jeweils ein bezahlter und ein privater Beitrag gegenübergestellt:

Screenshot: https://www.instagram.com/mikaelashiffrin/?hl=de
Screenshot: https://www.instagram.com/mikaelashiffrin/?hl=de

 

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Screenshot: https://www.instagram.com/mikaelashiffrin/?hl=de
Screenshot: https://www.instagram.com/mikaelashiffrin/?hl=de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Screenshot: https://www.instagram.com/mikaelashiffrin/?hl=de
Screenshot: https://www.instagram.com/mikaelashiffrin/?hl=de

 

Screenshot: https://www.instagram.com/mikaelashiffrin/?hl=de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie beim zweiten Beispiel ersichtlich, kennzeichnet Mikaela ihr bezahlten Beiträge sogar mit #Sponsored oder #Ad.

Die Gegenüberstellung verdeutlicht, wie nahe dran die Sponsoren an ihrem echten Leben sind. Als Sportlerin sind Sponsoren stets ein Teil von ihrem Beruf. So beschreibt es auch sie selbst in einer Antwort an einen Fan:

Screenshot: https://www.instagram.com/mikaelashiffrin/?hl=de

Mikaelas Account zeigt wie gut Influencer und Sponsor zusammen funktionieren können. Ihr Account ist sehr schlüssig. Die gesponserten Posts fügen sich gut in die restlichen Beiträge. Sie wirken dadurch nicht aufgesetzt. Die Skifahrerin punktet mit ansprechendem Inhalt und ihrer ehrlichen Einstellung zu ihren Werbepartnern. Das gefällt natürlich auch den Sponsoren.